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Psychotherapie

Wörtlich bedeutet Psychotherapie „Behandlung der Seele“. Unter Verwendung psychologischer Methoden (z.B. psychotherapeutisches Gespräch, Entspannungsverfahren oder kognitive Methoden) werden seelische Probleme wie Störungen des Denkens, Handelns und Erlebens identifiziert und therapiert.

Im Zentrum steht dabei die Behandlung von psychischen Störungen mit Krankheitswert. Hierzu zählen z.B. Depressionen, Ängste, Essstörungen, Zwänge oder psychosomatische Erkrankungen. Auch wird Psychotherapie zunehmend als Ergänzung zu medizinischer Behandlung eingesetzt ( z.B. bei Tumor- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen).

Sind auch unerwünschte Wirkungen möglich?

Eine psychotherapeutische Behandlung kann auch unerwünschte Wirkungen haben. Die Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten und Problemen kann zunächst belastend sein und verunsichern. Sie kann auch dazu führen, dass sich Beziehungen verschlechtern. Bitte besprechen Sie derartige unerwünschte Wirkungen offen mit Ihrem Psychotherapeuten.

Fachgebiete

Kognitive Verhaltenstherapie

Die Grundannahme der kognitiven Verhaltenstherapie ist, dass Menschen ihr Verhalten und Erleben durch Erfahrungen im Laufe ihres Lebens erlernen. Eine psychische Krankheit entsteht dann, wenn die erlernten Verhaltens- und Denkmuster in der aktuellen Lebenssituation problematisch oder unangemessen sind und Leidensdruck verursachen. Psychotherapeut und Patient erarbeiten in der Therapie gemeinsam neue, hilfreichere Verhaltens-, Erlebens- und Denkmuster. 

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klinische Neuropsychologie

Die Neuropsychologie ist ein Spezialgebiet der Psychologie. Im Zentrum stehen die Funktionen des Gehirns z.B. Sinneswahrnehmungen, Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Handlungsplanung und -durchführung, Denken und Sprechen. Die klinischen Neuropsychologie beschäftigt sich mit der Feststellung und Behandlung von Störungen dieser Funktionen z.B. in Folge von Schlaganfall oder Schädelhirntrauma. Zum Zweck einer gezielten Behandlung kognitiver Störungen wurden moderne und wirkungsvolle Therapieverfahren entwickelt. Bei der Neuropsychologie handelt es sich dabei um ein ganzheitliches Behandlungskonzept von Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen und integriert Konzepte der Restitution (Wiederherstellung) und Kompensation von Funktionsstörungen.

Behandlungsverlauf

Am Beginn der Behandlung steht das gegenseitige Kennenlernen. Eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Psychotherapeut und Patient ist für eine effektive Behandlung von entscheidender Wichtigkeit.

Im ersten Gespräch werden die Probleme kurz vorgestellt und Wünsche und Erwartungen an die Therapie erarbeitet. Auf der Grundlage einer fundierten Diagnostik werden im Anschluss die Behandlungsziele und der Therapieplan gemeinsam vereinbart. Wenn sich die persönlichen Ziele im Verlauf der Therapie ändern, werden sie entsprechend angepasst. 

Im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie werden auch Übungen zur Entspannung, oder zur Stress- oder Schmerzbewältigung angewendet. Zudem lernt man neue Erlebens-, Denk- und Verhaltensweisen kennen, die helfen, Probleme zu lösen. Entscheidend ist dabei die Erprobung und Einübung dieser neuen Vorgehensweisen in der Zeit zwischen den Sitzungen in Form von "Hausaufgaben". 

Den Abschluss der Behandlung bildet eine Evaluation der Zielerreichung und gegebenenfalls eine Erfolgsoptimierung.

 

Die Länge einer Therapie lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Manchen Menschen geht es bereits nach wenigen Sitzungen deutlich besser, bei anderen ist eine längerfristige Behandlung angezeigt. Dies ist unter anderem abhängig von der Art und Schwere der Probleme.

 

Ein Einzelgespräch dauert in der Regel 50 Minuten. Die Sitzungen finden üblicherweise einmal pro Woche statt. 

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nasse Blätter

Kosten

Die  Kostenübernahme einer ambulanten psychotherapeutischen oder neuropsychologischen Behandlung bei mir ist möglich durch: