IMG_20211214_134107111.jpg
IMG_20211214_133704381.jpeg

Angsttherapie mit Virtual Reality

Die effektivste Methode zur Behandlung von Angststörungen ist die Expositionstherapie. Diese ist auch bekannt unter der Bezeichnung Konfrontationstherapie. Besonders hat sie sich bewährt bei spezifischen Phobien, Agoraphobie mit oder ohne Panikstörung, Sozialer Phobie sowie Zwangsstörungen.

In der Exposition lernt man in Begleitung des Therapeuten sich gezielt den angstauslösenden Situationen oder Objekten auszusetzen. Klassisch wird dabei mit der Vorstellung des angstauslösenden Reizes (in sensu) oder in der realen Situation (in vivo) gearbeitet. Manchmal reicht die Vorstellungskraft aber nicht aus und der Aufwand für eine Konfrontation in der Realität ist zu groß.

 

Die virtuelle Realität mit Hilfe eines VR-Headsets bietet völlig neue Möglichkeiten für diese Therapieform. 360°-Videos der angstauslösenden Situationen z.B. von Spinnen, Höhen, Flugreisen oder sozialen Kontakten erlauben eine unkomplizierte Therapie unter kontrollierten Bedingungen und mit gradueller Steigerung der Reizintensität.